manofakt.

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Kaskade der Bestandserfassung

“…auf dem Weg zum Schrottplatz tankt man nicht mehr voll!”

Jede Immobilie erfährt die Zuwendung, die sie “verdient”. Eine hochwertige Liegenschaft benötigt und rechtfertigt einen höheren Erfassungsaufwand. Dagegen sollte der mit der Datenerfassung verbundene Aufwand für Gebäude mit kurzer oder gar abgelaufener Restnutzungsdauer auf ein Minimum reduziert werden.

Der zu betreibende Erfassungsaufwand variiert demnach mit der Werthaltigkeit der untersuchten Liegenschaft. Das Spektrum der Erhebungs- und Analysetiefe erstreckt sich vom puren Verifizieren der Adress- und Grundbuchdaten bis zu einer vollständigen ggf. sogar digitalisierten FM-Aufnahme.

Im Kontext von Portfolioanalysen werden für alle Objekte nur wenige Daten erfasst. Für Gebäude mit einer geringen Werthaltigkeit bzw. einer Restnutzungsdauer < 0 endet die Datenerfassung auf dieser Stufe. Für diese Objekte werden nur die notwendigen Basisdaten erfasst und anschließend aus dem Projekt ausgeschleust. Die verbleibenden und somit werthaltigeren Objekte verbleiben im Projekt und durchlaufen die nächste Stufe der Erfassungstiefe. Am Ende dieser Projektstufe, wurden wieder einige Objekte abschließend bearbeitet und aus dem Projekt ausgeschleust. Die höchste Untersuchungstiefe wird nur bei einigen besonders werthaltigen Immobilien erhoben.

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